Beratung

Unsere Altersvorsorge-Beratung

Hier erklären wir dir alles, wie unsere Altersvorsorgeberatung bei Femance abläuft und was es zu beachten gibt

Mit Struktur & Präzision zu deiner BU

Unsere BU-Beratung

1.

Digitales Erstgespräch

  • Datenaufnahme mit deiner Beraterin
  • Finanzielle Situation
  • Wünsche & Risiko
  • Bestehende Verträge
  • Aktuelle Rentenansprüche

2.

Gesundheitsfragen

  • Ausfüllen des digitalen Gesundheits-fragebogen (Link per Mail vom Berater)
  • ggf. Upload von Arztberichten
  • ggf. Einholen von Attesten

3.

Check & Voranfrage

  • Feedback
  • Starten der Voranfrage bei allen Versicherungen
  • Auswertung der Ergebnisse
  • Info Ergebnisse & Terminabstimmung

4.

Ergebnisse & BU Konzept

  • Durchsprache der Ergebnisse
  • Detaillierter Vergleich der Tarife
  • Alle Fragen und Möglichkeiten abklären
  • Finalisierung & Antrag
Benötigte Dokumente

Diese Dokumente brauchst du

Patientenakte anfordern

Gesundheitsfragen richtig beantworten​

Im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist es gesetzlich geregelt, dass die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet werden müssen mit der sog. vorvertraglichen Anzeigepflicht. Was heißt das genau? Das bedeutet, du musst als Versicherungsnehmer alle Fragen der Versicherung offen, ehrlich und richtig beantworten. Denn wirst du innerhalb der ersten 10 Jahre nach Vertragsabschluss berufsunfähig, hat der Versicherer ein Recht darauf deine Patientenakte einzusehen. Je nachdem um welche Art von (Vor-)Erkrankung und Behandlung es sich handelt, kann es hier zu Vertragsanpassungen oder Leistungsverweigerung kommen. Und genau das willst du und wir vermeiden. Deshalb solltest du das Thema BU einmal wirklich sauber & richtig angehen. 

Wie gehst du also nun am besten vor? Wir erläutern dir die perfekte Vorgehensweise, die wir auch bei Femance Finanzen in der BU-Beratung praktizieren. 

1. Beantworte die Gesundheitsfragen über den zugesandten Link deiner Beraterin​

Nutze dabei dein Gedächtnis und auch deine Patientenakte, wenn du verunsichert bist. Dort siehst du in der Regel sehr genau wann du beim Arzt warst und weswegen (anhand der Diagnose).

Unten siehst du ein Beispielbild einer Patientenakte. Je nachdem bei welcher Krankenkasse bist / warst unterscheiden sich die Ansichten. Die „Diagnoseschlüssel“ in diesem Dokument sind hierbei wichtig. 

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2. Alles was mit „Ja“ beantwortet wurde, solltest du gut begründen

Je detaillierter die Angaben, desto besser das Votum des Versicherers. Denn die Risikoprüfer können das Risiko so besser einschätzen. Schreibt man nur „Bauchschmerzen“ und nichts anderes bei, wird sich das Risikoprüfer fragen: Was für Bauchschmerzen? In welcher Bauchregion? Kennt man die Ursachen, warst du Arbeitsunfähig, welche Medikamente? Gerne unterstützen wir dich in der BU-Beratung bei der richtigen und möglichst genauen Ausformulierung. Was auch sinnvoll sein kann: Wenn zu den Erkrankungen und Behandlungen beispielsweise Entlassungsberichte, aktuelle Blutwerte und Co vorliegen diese auch in den Angaben als Zusatz beizulegen. So bekommt der Risikoprüfer ein gutes Bild deines Gesundheitszustands und deiner Schilderungen. Diese kannst du einfach Einscannen und mit den Gesundheitsfragen hochladen.

Deshalb nimm dir Zeit und beantworte ausführlich.

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3. Achte ggf. auf Falschabrechnungen in der Patientenakte

Leider kommt es häufiger vor, dass Ärzte Diagnosen abrechnen, die so nicht stattgefunden haben. Das kann dir bei der BU zum Verhängnis werden. Ein Beispiel: Du kreuzt bei Psychische Erkrankung „Nein“ an und ein Arzt hat bei einem Besuch mal eine „Depressive Episode“ abgerechnet. Im Leistungsfall kann dir das auf die Füße fallen.

Einer der wichtigsten Aspekte in der BU-Beratung ist deshalb in deiner Akte nach Falschdiagnosen Ausschau halten, insbesondere psychische Falschdiagnose. Diese beginnen immer mit „F.XXX“. Hier findest du mal ein Beispiel einer Kundin bei der eine psychische Krankheit beim Frauenarzt abgerechnet wird bei einer Vorsorgeuntersuchung. Das muss korrigiert werden, denn bei dieser Kundin lag definitiv keine psychische Erkrankung vor.

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Wie kann ich das korrigieren lassen?

Es gibt 2 Möglichkeiten:
  1. Löschen aus der Patientenakte

Kontaktiere hierfür deinen Arzt und erkläre ihm die Situation. Dabei kann ein freundliches Gespräch kann helfen. Dein Arzt kann die Löschung der Diagnose beantragen und das wird der Krankenkasse gemeldet – damit fliegt es aus deiner Akte raus. Manchmal ist das nicht mehr möglich, dann kommt auch folgendes in Frage

  1. Korrektur über ein Attest

Hier berichtigt dein Arzt die Falschdiagnose in einem ärztlichen Attest. Es reichen kurze Sätze. Hier findest du einige Beispiele. Wenn du hierzu Fragen hast, melde dich bitte jederzeit gerne bei uns!

BU-Beratung
Atteste BU Psyche Korrektur
Chronische Erkrankung Korrektur

4 I Wann wir keine anonyme Voranfrage machen

Es kann sein, dass du im Erstgespräch von deiner Beraterin direkt einen Gesundheitsfragebogen eines bestimmten Versicherers zum Ausfüllen gesendet bekommst, nicht den allgemeinen digitalen Einheitsbogen.

Dies ist der Fall, wenn du keine großen gesundheitlichen Themen hast und wir uns aus der Erfahrungspraxis heraus sehr sicher sind, dass dich der beste Preis-/Leistungsversicherer auch zu normalen Konditionen versichern wird. 

Daher erhältst du hier direkt die Fragen vom konkreten Versicherer, um nur bei einem Versicherer anzufragen. Das spart Zeit für dich, aber auch für die anderen Versicherer. Es macht wenig Sinn in solchen Fällen die Voranfrage zu stark auszuweiten. 

5 I Warum dieser Prozess der einzig Richtige ist?  

1 I Die Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Denn wirst du innerhalb der ersten 10 Jahre nach Vertragsabschluss berufsunfähig, hat der Versicherer ein Recht darauf deine Patientenakte einzusehen. Stehen dort Dinge, die du nicht angegeben hast (egal ob wissentlich oder unwissend), kann er die Auszahlung verweigern. Das vermeidest du, indem du alles sauber angibst und ausführst.

2 I Jeder Versicherer hat unterschiedliche Risikobewertungen. Der eine Versicherer sieht Physiotherapie am Rücken kritischer, der andere weniger.  Dies kann bei einem ggf. einen Leistungssusschluss geben, beim anderen nicht. Genau deshalb machen wir eine anonyme Risikovoranfrage bei den besten 5-6 Versicherern, die für dich in Frage kommen. So erhältst du die bestmögliche Absicherung.  Das hat mehrere Vorteile: Du siehst, wie du bei unterschiedlichen Versicherern angenommen wirst und wir können gemeinsam eine bessere Entscheidung fällen. Warum anonym? Würde man direkt den Antrag einreichen mit deinem Namen, wird man in Deutschland in einer globalen Versicherungskartei (HIS Kartei) gespeichert.  Sollte man eine Ablehnung bekommen, können dies alle Versicherer am Markt einsehen und du wirst sehr wahrscheinlich überall abgelehnt.   

Als unabhängige Makler haben wir die Möglichkeit anonym bei allen Versicherern anzufragen und für dich den bestmöglichen Schutz zu erhalten. Alleine kannst du dies nicht.

Kundenmeinungen

Was unsere Kundinnen & Kunden sagen

BU Beratung

Mehr Infos zur BU-Beratung

Für mehr Infos zur BU-Beratung hör gerne mal in unsere aktuelle Podcastfolge. Hier berichten Sandra und Hava über Praxisfälle und erläutern den Prozess im Detail. Deshalb 30 Minuten gut investierte Zeit!

Fragen?

Wir beantworten sie!

Ist deine Frage nicht dabei?

Ich beantworte sie dir gerne. Melde dich.

Melanie Wagner

Back Office

Unsere BU Beratung ist kostenlos. Der Versicherer hat in das BU Produkt eine Beratungsvergütung schon einkalkuliert, da die BU in der Regel kein Produkt ist, das man selbst abschließen sollte. Wir erhalten somit eine Provision vom Versicherer. Die Preise sind überall gleich: Ob direkt beim Versicherer, bei Check24 oder bei uns. Du zahlst keinen Overhead.

Gerne kannst du vorab schon deine Patientenakte beantragen. Es ist jedoch keine Pflicht für das Erstgespräch. Es reicht, wenn du im Erstgespräch zunächst deinen groben Krankheitsverlauf der letzten 5 Jahre, stationär 10 Jahre aus deinem Gedächtnis mitbringst. Mache dir vorab auch gerne Gedanken über deine Fixkosten, die du zum Leben brauchst. 

Wir prüfen innerhalb des Erstgesprächs ob eine Absicherung möglich ist, oder nicht. Durch unsere Erfahrung können wir das besser einordnen und gemeinsame Wege erarbeiten. Zudem gibt es sehr gute Alternativen wie die Grundfähigkeitenversicherung (klick).

Du solltest in jedem Fall deine aktuellen Fixkosten, sowie einen Beitrag für Altersvorsorge & KV absichern. Als Richtwert dienen ca. 80% des aktuellen Gehalts. Dies kannst du aber nochmals mit deiner Beraterin erörtern.

Da wir unabhängig arbeiten haben wir die Möglichkeit alle Versicherer für dich anzufragen (anonym), um den besten Versicherungsschutz zu gewährleisten. In komplexen Gesundheitsfällen, tun wir dies immer. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel: Sollte ein Versicherer für dich deutlich günstiger bei gleichen Leistungen sein und dein Fall unkompliziert, dann machen in deinem Sinne eine gezielte Voranfrage bei diesem Versicherer. Dafür erhältst du auch direkt den Bogen vom Versicherer, nicht den allgemeinen, digitalen Bogen. 

Alle, denn wir sind eine unabhängige Beratung. Gemeinsam suchen wir nach Preis- & Leistungskriterien den besten Versicherer für dich und deine individuelle Situation. Wir bringen im Zweitgespräch in der Regel immer die Top 3 bis 4 Versicherer zum Vergleich mit, sodass du selbst eine Entscheidung treffen kannst.

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