Angst vor dem Investieren? Warum JETZT der beste Investitionszeitpunkt ist

Angst vor dem Investieren

Obwohl sich immer mehr Menschen in Deutschland an die Börse trauen, sind wir immer noch ein Volk mit dem größten Anteil an Aktien-Muffel. Das liegt zum einen daran, dass die meisten davon falsche Glaubenssätze und Ängste gegenüber der Börse haben.

  • Aktien sind nur was für Börsenprofis und viel zu kompliziert
  • Oder nur Reiche können ihr Geld investieren
  • Ich habe Angst mein gesamtes Vermögen an der Börse zu verlieren

 

Sind nur ein paar Vorurteile zum Thema. Zum Großteil liegt es einfach an der „German Angst“, die dazu führen und die durch die Börsencrashs von 2000 und 2008 für mich auch nachvollziehbar sind. Man denke da an das Telekom-Trauma, wo viele Menschen nicht wenig Geld verloren haben. Mich wundert es da nicht, dass 2001 noch 20% der Deutschen Aktien besitzt haben und 2019 der Anteil der Aktienbesitzer auf 16% gesunken ist.

Doch diese Angst ist und bleibt unbegründet, wenn man ein paar einfachen Regeln befolgt. Deswegen möchte im heutigen Blogartikel diese Ängste aufgreifen und  widerlegen.

Angst Nummer 1: Ist aktuell ein guter Einstiegszeitpunkt an der Börse?

Viele denken aktuell ist kein guter Einstiegszeitpunkt an der Börse. Dieser Gedanke kommt eben auf, weil der Aktienmarkt bzw. die Börse generell unter Druck geraten sind. Zum einen durch den Ukraine Krieg – natürlich denn ein Krieg beeinflusst die globalen Lieferketten und damit auch einzelne Unternehmen und Industrien. Zum anderen durch die leichten Zinserhöhungen der EZB, um die Inflation zu bekämpfen.

Grund für den Rückgang an den Märkten ist, dass Anleger gerade im großen Stil aus risikoreichere Anlagen aussteigen, eben Aktien. Aktuell ist kein einfaches  Marktumfeld mit hoher Inflation, Zinserhöhungen in Europa, Lieferengpässen und Co. Das erhöht die Angst vor dem Investieren.

Dass Marktschwankungen Teil der Börse sind, dass muss einfach jeder verstehen. Denn Rendite ist ganz eng verbunden mit Risiko. Und Risiko ist nichts anderes als die Schwankungen zwischen einem Mittelwert. Das jetzt erstmal vorweg.

Psychologisch gesehen ist man natürlich aktuell beunruhigt. Das ist einfach die Statur des Menschen und auch das Problem, warum es viele nicht leider nicht langfristig an der Börse aushalten – was schade ist.

Aktuell ist nämlich ein sehr guter Zeitpunkt, um zu starten! So gesehen eigentlich der aller Beste. Nach Corona haben alle Investiert, weil die Kurse hochgegangen sind. Jetzt wo sie auf Talfahrt sind und wirklich ein guter Moment ist, weil man günstig einkaufen kann, zögern viele. Weil sie einfach die Mechanismen der Börse nicht verstanden, haben. Da sind wir auch schon beim ersten Punkt, wieso es aktuell ein super Zeitpunkt ist an der Börse zu investieren und man keine Angst haben muss.

1. Regression zur Mitte

Schaut man sich vom deutschen Aktieninstitut ausgewertete Zahlen an, sieht man, dass der DAX eine durchschnittliche Mittelwert Rendite von knapp 8% hat. Je nachdem wie lange man nun in den DAX investiert ist, verändern sich aber die Ausprägung der maximalen Rendite – also wie stark man vom Mittelwert abweicht.

Investiert man 1 Jahr in den DAX ist die Schwankung um den Mittelwert extrem hoch. Es kann extrem rauf oder runtergehen. Investiert man 5 Jahre, sinken die Schwankungen enorm. Damit auch das Risiko von Verlusten. Und ab 10 Jahren pendelt sich die Schwankung um den Mittelwert also die durchschnittliche Rendite von 8% ein.

Das ist ein wissenschaftliches Phänomen das Regression zur Mitte heißt. Egal in welchen “schlechten Zeiten” man startet: Wenn man mindestens 10 Jahre in den Aktienmarkt investiert, dann pendelt sich die Rendite beim Mittelwert ein und das Risiko sinkt enorm. D.h. wenn du also langfristig investieren möchtest (also min 10 Jahre) dann ist aktuell ein super Zeitpunkt. Denk mal an die Rente – eine Rentenlücke haben wir alle.

Angst vor dem Investieren

2. Günstig einkaufen und langfristig überdurchschnittliche Rendite absahnen

Der zweite wichtige Punkt, den viele nicht verstehen und deswegen Angst vor dem Investieren haben:  Wenn ich aktuell eine Krise habe, dann kann ich günstig einkaufen. Es ist quasi Sale an der Börse. Mit meinen 100€ die ich investieren will kann ich viel mehr Anteile an einem Unternehmen kaufen, wenn der Wert gesunken ist.

Wenn der Wert einer Aktie sinkt heißt das nicht, dass es dem Unternehmen schlecht geht. NEIN!!! Die Börse spiegelt nur unsere Psychologie wider. Beispiel Corona Krise: Alle Kurse sind gesunken, weil die Menschen Angst vor dem Investieren hatten. Aber man wusste ja noch gar nicht welche Branchen betroffen sind. Die Technologie Branche hat ja sogar davon profitiert.

Und wenn ich eben günstig einkaufe und wir die Krise überstanden haben, fällt meine Rendite deutlich höher aus als im Durchschnitt. Deshalb sagt auch ETF-Jünger Gerd Kommer: Wir jungen Menschen sollten für eine Krise beten. Und wen jetzt jemand noch zu mir sagt: “Ja aber was, wenn wir nie aus der Krise rauskommen?“ – dann erinnere ich an dieser Stelle an unseren natürlichen Konjunkturzyklus.  Der eben auf und ab geht. Wir haben in der Wirtschaft immer Auf- und Abschwung-Phasen, die wichtig sind. Tendenziell geht die Wirtschaft aber innerhalb des Zyklus immer nach oben.

Warum? Weil wir eine wachsende Weltbevölkerung und stetige Innovationen haben. Unternehmen streben langfristig zu besseren Umsätzen, nicht zu weniger. Hier jetzt näher drauf einzugehen wäre jetzt ein riesiges Volkswirtschaftliches Kapitel für sich und würde den Rahmen sprengen. Aber dieser Artikel hier erklärt ganz gut die Volkswirtschaftlichen Ziele.

Angst Nr. 2: Ich weiß nicht wo ich anfangen soll mit meinen Finanzen & ich habe Angst was falsch zu machen

Meiner Meinung nach beruht eine der größten Angst vor dem Investieren darin, keine Übersicht über die eigenen Finanzen zu haben. Denn das große Finanzchaos ist eine große Unbekannte, was ziemlich Angst machen kann. In meinen Beratungsgesprächen fällt mir immer wieder auf, dass gerade jüngere Generationen denken, sie können sich um das Thema Finanzen später noch kümmern. Es ist ja auch ziemlich verführerisch mit dem ersten Geld erst mal nur schöne Dinge zu kaufen oder zu bezahlen.

Um aber die Angst vor der großen Unbekannten zu überwinden ist es wichtig, sich der Angst zu stellen und sich einfach nur mal mit der eigenen finanziellen Situation zu beschäftigen. Deshalb ist hier erstmal Struktur wichtig – und die kann wirklich jeder HEUTE sofort umsetzen. Dabei helfen 3 Schritte:

1. Schritt: Übersicht schaffen mit einem Haushaltsbuch

  • Was verdienst du?
  • Was sind deine Fixkosten?
  • Was deine variablen Kosten?
  • Wie viel Budget hast du zum Sparen?
  • Hast du Kredite, die zurückbezahlt werden müssen?
  • Hast du bereits Geld für Notfälle beiseite liegen?

2. Schritt – Ziele definieren

Das klingt jetzt schon sehr fortgeschritten, aber keine Angst es reichen schon kleine Ziele wie: „Ich möchte einen Notgroschen aufbauen“ oder „Ich möchte meine Kosten senken, um Geld zu sparen“ oder „ich will mein Geld vor der Inflation schützen“. Das hilft Klarheit und Struktur in deine Finanzen zu bringen.

Denn wenn du dir keine Ziele setzt, verpufft nicht nur der Wert des Geldes im wahrsten Sinne des Wortes, sondern gibst du es womöglich für irgendwelche Dinge aus, die dir eigentlich gar nicht so wichtig sind. Und das nur, weil das Geld irgendwie noch übrig ist und Geld ausgeben einfach ziemlich viel Spaß macht. Das ist menschlich, kann aber teuer werden.

3. Schritt: Wissen aneignen, wie du durch Investieren diese Ziele erreichen kannst

Hier ist der größte Knackpunkt, denn ich denke diese Überforderung kommt zustande, weil wir und nicht ausreichen auskennen, Angst haben etwas falsch zu machen. Wie soll man es auch wissen? Wenn man nicht ein Elternhaus hat, das in diesem Bereich selbst Wissen aufgebaut hat, lernt man dazu nicht. Leider auch in der Schule nicht.

Deshalb hier zwei Optionen die du hast:

Option 1: Entweder du nimmst dir Zeit und fuchst dich ein, liest einige Bücher, Blogartikel, Podcast, Youtube und musst deine Erfahrungen selbst machen. Hier z.B. ein Blogartikel zur richtigen ETF-Auswahl.

Option 2: Du holst dir strukturierte Hilfe, vorgefertigte Materialien und sparst dir die Zeit und kannst Rückfragen stellst. Du machst nichts falsch, weil du jemanden beratend an deiner Seite hast.

Für Option 2 bietet sich unser ETF-Durchstarter-Kurs an:

In 5 Modulen und 4 Wochen lernst du mit unserer Begleitung und in deinem Tempo dein eigenes Depot und Portfolio zusammenzustellen. Du schützt dich vor der Inflation und nutzt die aktuelle sehr gute Phase dazu dein langfristiges Vermögen aufzubauen. Wir haben ausführliche How Tos, Checklisten und ein Workbook mit über 120 Seiten. Außerdem gibt es wöchentliche Live Sessions, wo du alle Fragen stellen kannst und ein Buddy Programm, um dich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Worauf wartest du noch? Ergreife die Chance zum besten Zeitpunkt mit dem Investieren anzufangen und der aktuellen Marktlage zu profitieren, statt Nachteile dadurch zu haben.

Angst Nr. 3: Angst alles zu verlieren und für Notfälle nichts mehr haben

Auch diese Angst vor dem Investieren kann ich dir nehmen! Wer mir schon länger auf Instagram folgt und meinen Blog schon kennt, hört und liest sicherlich nicht das erste Mal von mir wie wichtig ein Notgroschen ist! Mindestens 3 Nettomonatsgehälter, für Familien 6 Nettomonatsgehälter, sollten drin sein. Und am besten auf einem Extrakonto für Unvorhergesehenes liegen.  Alles darüber hinaus wird aktuell aber von der Inflation entwertet, das ist besser investiert.

Angst alles zu verlieren, rührt sicherlich vom Telekom Trauma – doch es gib einfachere Absicherungsmechanismen fürs eigene Depot. Stichwort Diversifikation. Wer damals viel Geld in die Telekom-Aktie gesteckt oder viel Geld in die Lufthansa-Aktie investiert hat ist sicherlich ein gebrandmarktes Kind, was die Börse betrifft. Denn während Corona ist die Lufthansa-Aktie auf Talfahrt gegangen, da Reisen nicht mehr möglich waren und Lufthansa starke Umsatzeinbußen hatte. Doch daraus sollte man lernen, dass man seine Investments an der Börse so breit wie möglich über verschiedene Branchen und Länder hinweg. Aber auch über verschiedene Asset Klassen, wie Aktien, Rohstoffe, usw. Dadurch reduziert man sein Risiko enorm – gepaart mit Langfristigkeit ist das ein super Team um das Risiko so gering wie möglich bei bestmöglicher Rendite zu halten. Sodass man genau genommen fast kein Geld verlieren kann.

Zudem ist es möglich, schnell an sein eigenes Depot zuzugreifen. Dann lässt sich im äußersten Notfall das Geld ganz einfach liquidieren, denn die Börse hat Montags bis Freitags geöffnet. Du kannst die Anteile verkaufen und hast quasi zeitgleich das Geld auf deinem Konto. Das gibt zusätzlich zum Notgroschen eine Portion Extra-Sicherheit.

Fazit

Du brauchst keine Angst vor dem Investieren haben. Mythen wie „aktuell ist ein schlechter Zeitpunkt“ oder „ich verliere mein ganzes Geld“ kommen durch Unwissenheit zustande. Außerdem ist Vermögensaufbau eben ein Marathon und kein Sprint. Fange mit einer Sache an und plane nach und nach die nächsten Schritte. So kannst du diese Unwissenheit und damit auch deine Ängste kannst du hinter dir lassen, indem du dir Wissen aneignest und wissenschaftlich an die Sache rangehst.

Und dieses Wissen kannst du dir eben zum Beispiel mit unserem ETF-Durchstarter Kurs aneignen, der genau diese Themen und noch viel mehr beinhaltet. Wenn du wirklich langfristig, risikoarm und mit Spaß, Freude und Begleitung dein Depot aufbauen möchtest, dann ist aktuell ein toller Zeitpunkt und der Kurs perfekt für dich! Hier gehts zur Anmeldung. Und eins sag ich dir: ANGST wirst du definitiv danach nicht mehr haben, sondern ein fundiertes Selbstbewusstsein.

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